Kilbryde Castle, Kategorie-B-Schloss in Dunblane, Schottland.
Kilbryde Castle ist ein Burggebäude in der Nähe von Dunblane, das auf einem Felsen über einer Schlucht steht, wo der Fluss Ardoch drei Seiten umfließt. Die Lage bietet natürlichen Schutz, und die Struktur zeigt Merkmale aus verschiedenen Bauphasen vom 15. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert.
Die Burg wurde 1460 vom Earl of Menteith gegründet und diente als befestigte Residenz in der Stirling-Region. Im 19. Jahrhundert erlitt das Dach einen Einsturz, was zu umfassenden Wiederaufbauarbeiten führte, die die heutige Gestalt geprägt haben.
Die Burg wurde von der Familie Campbell erworben und wird bis heute bewohnt, wobei die Räume ihre originalen Merkmale und Ausstattungen bewahren. Der private Charakter des Ortes spiegelt sich in der Art wider, wie Familie und Geschichte zusammenleben.
Die Gärten öffnen zweimal jährlich im Rahmen des Scotland's Garden Scheme und erlauben Besuchern, die Außenbereiche zu erkunden. Besichtigungen außerhalb dieser Zeiten sind auf Anfrage möglich, daher lohnt sich eine Vorababsprache für den geplanten Besuch.
Der Architekt Thomas Heiton überarbeitete die Burg während der umfangreichen Renovierungen im späten 19. Jahrhundert und verlieh ihr den charakteristischen Scots Baronial-Stil. Diese architektonische Transformation ist ein Beispiel für die viktorianische Interpretation schottischer Burgarchitektur.
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