East India Docks, Stadtteil von London
Das East India Dock Basin ist ein ehemaliger Hafen im Londoner Stadtteil Tower Hamlets mit einer kleinen Wasserfläche, die mit der Themse durch eine Schleuse verbunden ist. Die Umgebung zeigt ein Mosaik aus modernen Bürogebäuden, überwucherten Industrieresten und Naturräumen, in denen Vögel wie Tauchenten und Reiher leben.
Die East India Docks wurden Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet, um den Handel mit Waren aus Indien und fernen Ländern zu ermöglichen. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Becken geleert, um schwimmende Häfen für die D-Day-Invasion zu bauen, während das andere stark bombardiert wurde und danach nie wieder als Hafen genutzt wurde.
Das Becken trägt den Namen der East India Company, die hier im 19. Jahrhundert Handel mit fernen Ländern betrieb. Heute nutzen Besucher den Ort, um Vögel zu beobachten und die Stille zu genießen, während Reiher und Enten das Wasser bevölkern.
Der Ort ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und hat zwei kleine Beobachtungshütten für Vogelbeobachter. Toiletten befinden sich in der Nähe an der Bushaltestelle Canning Town, und mehrere Wanderwege verbinden das Becken mit Parks und weiteren Grünflächen der Umgebung.
Das Becken wird durch Gezeitenbewegung geprägt und zeigt je nach Wasserstand unterschiedliche Schlammbänke und Salzwiesen. Es beherbergt auch unerwartete Bewohner wie Palmen in einem ungenutzten Parkplatz und eine Bake, die zur Jahrtausendwende am 31. Dezember 1999 angezündet wurde.
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