Kloster Kinloss, Zisterzienser Klosterruinen in Moray, Schottland.
Kinloss Abbey ist eine mittelalterliche Klosterruine im schottischen Moray, unweit des Dorfes Kinloss. Von der ehemaligen Zisterzienseranlage sind noch Mauerreste, Säulenbasen und Teile des südlichen Querschiffs erhalten.
König David I. gründete das Kloster im Jahr 1150 und ließ Zisterziensermönche aus der Melrose Abbey in Südschottland hierher kommen. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgegeben und sein Stein für andere Bauten in der Region verwendet.
Der Gelehrte Giovanni Ferrerio kam im 16. Jahrhundert auf Einladung von Abt Robert Reid hierher und unterrichtete Latein und humanistisches Denken. Das machte die Abtei zu einem ungewöhnlichen Ort des Lernens in dieser abgelegenen Region Nordschottlands.
Das Gelände ist frei zugänglich und eignet sich gut für einen ruhigen Spaziergang, wobei festes Schuhwerk empfehlenswert ist, da der Boden uneben sein kann. Hinweistafeln auf dem Gelände helfen dabei, die verschiedenen Bereiche der ehemaligen Klosteranlage einzuordnen.
Robert I. von Schottland gewährte der Abtei im Jahr 1312 das Recht auf Lachsfischerei am Fluss Findhorn, was zeigt, dass das Kloster damals eine wichtige wirtschaftliche Kraft in der Region war. Heute erinnert an dieses Privileg keine sichtbare Markierung vor Ort, was es zu einem wenig bekannten Teil der Geschichte dieser Stätte macht.
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