Gairloch, Küstendorf in Highland, Schottland
Gairloch liegt an den Ufern von Loch Gairloch mit dem Hafen von Charlestown, dem Handelszentrum Strath und weiteren Wohngebieten entlang der Küste. Die Ortsteile verteilen sich in einer flachen Landschaft, in der sich Felsküsten und Sandstrände abwechseln.
Die Ländereien um die Ortschaft gelangten 1494 durch ein königliches Privileg von Jakob IV. in den Besitz des Mackenzie-Clans. Zuvor hatte die Region über Jahrhunderte unter norwegischem Einfluss gestanden, wovon noch einzelne Ortsnamen zeugen.
Das örtliche Museum bewahrt einen piktischen Stein mit Lachsgravuren aus dem Jahr 1880 auf, der zu den westlichsten piktischen Funden Schottlands gehört. Schulen in der Gemeinde bieten Unterricht in schottisch-gälischer Sprache an und halten damit die Tradition dieser Regionalsprache lebendig.
Die Gemeinde verfügt über ein Gesundheitszentrum, eine Bibliothek und regelmäßige Busverbindungen nach Inverness. Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen konzentrieren sich im Ortsteil Strath entlang der Hauptstraße.
Das Ufer gegenüber Longa Island bietet einen weiten Blick auf die Wildnis des Fisherfield Forest, einer der entlegensten Gegenden Großbritanniens. Die unmittelbare Küste zeigt je nach Abschnitt entweder kahle Felsen oder helle Sandflächen.
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