Freemasons’ Hall, Freimaurertempel in Camden, England.
Das Freemasons' Hall ist ein Bauwerk im Art-déco-Stil in Camden, London, das sich durch Marmorsäulen, hohe Decken und dekorative Details auf mehreren Etagen auszeichnet. Im Inneren befinden sich zahlreiche Versammlungsräume, ein Museum und ein großer Tempelsaal mit aufwendig gestaltetem Mobiliar und Wandverkleidungen.
Die Freimaurer nutzten das Grundstück seit 1775 für ihre Zusammenkünfte, bis in den frühen 1930er Jahren das heutige Gebäude als Kriegsdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder errichtet wurde. Die Fertigstellung im Jahr 1933 schuf einen neuen Mittelpunkt für die Bruderschaft in ganz England.
Der Name des Gebäudes verweist auf die jahrhundertealte Bruderschaft der Freimaurer, deren Symbole und Rituale an zahlreichen Wänden, Fenstern und Möbelstücken sichtbar werden. Besucher sehen heute Versammlungsräume, in denen Mitglieder noch immer ihre traditionellen Zeremonien abhalten, umgeben von Säulen, Teppichen und geschnitzten Holzelementen.
Das Gebäude liegt zwischen den U-Bahnstationen Holborn und Covent Garden in zentraler Lage und kann im Rahmen geführter Rundgänge besichtigt werden. Die Gruppen sind auf eine begrenzte Teilnehmerzahl beschränkt, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung, besonders an Wochenenden.
Der große Tempelsaal fasst etwa 1.600 Personen und zeigt an seiner Decke Darstellungen der zwölf Tierkreiszeichen, die im Zusammenspiel mit Wandmalereien und Thronen eine außergewöhnlich reiche Raumatmosphäre schaffen. Kein anderer Versammlungsraum dieser Art in England erreicht eine vergleichbare Größe oder Ausstattung.
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