Royal Opera House, Opernhaus in Covent Garden, Vereinigtes Königreich.
Das Royal Opera House ist das dritte Theater an seinem Standort in Covent Garden, 1857–1858 nach Plänen von Edward Middleton Barry errichtet; seine Steinfassade zeigt sechs Säulen mit verzierten Kapitellen unter einem dreieckigen Giebel. Der Zuschauerraum fasst 2.256 Plätze in vier Rängen aus Logen und Balkonen sowie der Amphitheater-Galerie, unter einer weißen Kuppel mit Goldrippen. Der Bühnenrahmen ist 14,80 m breit, die Bühne ebenso tief und 12,20 m hoch.
Der erste Theaterbau an dieser Stelle öffnete 1732 und erlebte mehrere Brände in seiner Geschichte. Das gegenwärtige Gebäude wurde von Edward Middleton Barry entworfen und nahm 1858 den Betrieb auf.
Das Haus wird nach dem Obst- und Gemüsemarkt Covent Garden genannt, der das Gelände bis 1974 einnahm. Händel gab hier von 1735 bis zu seinem Tod 1759 regelmäßig Spielzeiten, und eine Tradition der Fastenzeit-Oratorien begann mit einer königlichen Aufführung des Messiah 1743. Die saisonale Pantomime lief bis 1939, wobei John Rich selbst den Harlekin spielte.
Der Hauptsaal fasst 2.256 Plätze in vier Rängen aus Logen und Balkonen sowie der Amphitheater-Galerie; Sicht und Beinfreiheit unterscheiden sich je nach Rang. Der Bühnenrahmen ist 14,80 m breit, die Bühne ebenso tief und 12,20 m hoch. Der Saal steht unter Denkmalschutz (Grade I); Foyer und Fassade stammen von 1858, fast alles Übrige wurde in den 1990er Jahren umgebaut.
Der Paul Hamlyn Hall wurde 1860 als Floral Hall erbaut und dient heute als verglaster Speisebereich. Gäste können von dort aus manchmal Proben beobachten, die in angrenzenden Räumen stattfinden.
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