Isle of May, Naturschutzinsel im Firth of Forth, Schottland
Die Isle of May ist ein Naturschutzgebiet im Firth of Forth vor der Küste Schottlands, das sich über das Meer erhebt. Steile Klippen und offene Flächen prägen das Gelände, wo Seevögel nisten.
Das Eiland war im 9. Jahrhundert Sitz eines Klosters, das lange Zeit Ziel königlicher Pilgerfahrten war. Diese religiöse Phase endete im 16. Jahrhundert.
Der Leuchtturm von 1816 prägt das Bild der Insel und erinnert an die lange Geschichte der Schifffahrtsicherung in dieser Region. Besucher sehen heute noch die Spuren dieser Vergangenheit, wenn sie über die Insel wandern.
Um die Insel zu erreichen, braucht man eine Bootsfahrt vom Hafen in Anstruther, die nur bei gutem Wetter möglich ist. Die Fahrten finden hauptsächlich in den wärmeren Monaten statt, wenn die Bedingungen günstiger sind.
Jeden Sommer kommen über 200.000 Seevögel, darunter Papageientaucher und Dreizehenmöwen, zur Brut hierher. Die Insel bietet ihnen einen sicheren Ort ohne Raubtiere zum Aufziehen ihrer Jungen.
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