Isle of May Priory, Mittelalterliche Prioreruinen auf der Isle of May, Schottland
Das Priorat auf der Isle of May ist eine Klosteranlage aus dem Mittelalter an der schottischen Küste. Von der ursprünglichen Struktur sind noch Fundamente, Steinmauern und Bodenmerkmale zu sehen, die zeigen, wie das Gebäude angelegt war.
Ein schottischer König gab die Insel 1145 an ein englisches Kloster ab, das neun Mönche dorthin schickte, um regelmäßig für die Könige zu beten. Die Mönchsgemeinde blieb dort viele Jahrhunderte lang aktiv.
Das Kloster war einem lokalen Heiligen geweiht und zog Pilger an, die hier um Segen und Heilung beteten. Die religiöse Bedeutung des Ortes war für die Menschen der Region über Jahrhunderte hinweg wichtig.
Die Ruinen sind nur per Boot vom Hafen in Anstruther erreichbar, wobei Ausflüge hauptsächlich in den wärmeren Monaten stattfinden. Das Wetter auf dem Meer ist wechselhaft, daher sollte man warme Kleidung mitnehmen.
Grabungen förderten menschliche Überreste zutage, die älter sind als das mittelalterliche Kloster selbst. Diese Funde zeigen, dass die Insel schon lange vor der Gründung des Priorats bewohnt war.
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