St. Mary of Graces Abbey, Zisterzienserkloster in Tower Hill, England
Eastminster ist eine Zisterzienserabtei, deren Steinmauern, Spitzbögen und großen Fenster typisch für die mittelalterliche Sakralarchitektur sind. Die Überreste liegen unter dem Royal Mint Court und zeigen charakteristische gotische Merkmale wie Spitzgewölbe und komplexe Fensterkunst.
Edward III. gründete die Abtei 1350 außerhalb der römischen Londoner Mauer, kurz nach dem Schwarzen Tod. Die Gründung erfolgte in einer Zeit, als England unter den Folgen der Pest litt und neue religiöse Institutionen entstanden.
Das Kloster stand unter dem Schutz der königlichen Familie und zog daher Spenden von Hofaristokraten an, die sein geistliches Leben prägten. Diese Verbindung zur Krone unterschied es deutlich von anderen religiösen Häusern in London.
Die archäologische Stätte liegt verborgen unter dem Royal Mint Court und ist nur durch geführte Besichtigungen zugänglich. Besucher sollten sich vorher informieren, da der Zugang begrenzt ist und die Führungen vorab gebucht werden müssen.
Das Kloster war teilweise durch Einkünfte aus Mühlen an der Themse finanziert, die durch ein Testament von Sir Nicholas de Loveyne im Jahr 1375 gesichert wurden. Diese Finanzierungsquelle sicherte Gebete und religiöse Dienste über Generationen hinweg.
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