Ruabon, Gemeinde in Wales, Großbritannien
Ruabon ist ein Dorf und eine Gemeinde im Wrexham County Borough im Nordosten von Wales, das in einem Tal entlang des Ruabon Brook liegt. Die Umgebung wechselt zwischen sanften Hügeln, Wäldern und Moorlandschaft, die auf einem Untergrund aus Ton und Kohle ruhen.
Das Gebiet um Ruabon war bereits in der Bronzezeit besiedelt, wie Funde aus dem Jahr 1898 zeigen, und eisenzeitliche Hügelburgen prägten einst die Landschaft. Während der Industriellen Revolution brachten die lokalen Ton- und Kohlevorkommen dem Dorf eine gewisse Bekanntheit durch die Herstellung von roten Ziegeln und Terrakotta, die in ganz Großbritannien verbaut wurden.
Der Name Ruabon leitet sich vom Walisischen ab und verweist auf einen Berghang, der mit dem frühen Heiligen Mabon verbunden ist. Alte Steinmauern und schmale Gassen spiegeln diesen Charakter noch heute wider.
Ruabon hat einen Bahnhof mit Verbindungen nach Chester und Birmingham, und die nahe gelegene A483 ermöglicht eine einfache Anreise mit dem Auto. Schmale Gassen und der Bachlauf sind am besten tagsüber zu erkunden, wenn das Licht die alten Steingebäude gut zur Geltung bringt.
Das Dampfschiff SS Ruabon, das 1891 nach dem Dorf benannt wurde, wurde im Ersten Weltkrieg von einem deutschen U-Boot versenkt, während es Kohle nach Schottland transportierte. Dieses Ereignis zeigt, wie eng der lokale Kohlehandel mit den globalen Schifffahrtsrouten jener Zeit verbunden war.
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