Loch of Harray, Süßwassersee auf den Orkney-Inseln, Schottland.
Der Loch of Harray ist ein Süßwassersee auf den Orkney-Inseln, der sich in ein verzweigtes Gewässer mit mehreren Buchten und flachen Uferbereichen teilt. Das kristallklare Wasser ermöglicht gute Sicht auf die Seebodentopografie und die verschiedenen Uferhabitate.
Der See wurde bereits in frühen Siedlungszeiten von Nordmännern genutzt, was sich in seinem alten Namen widerspiegelt. Ein umfassendes wissenschaftliches Vermessungsprojekt in den frühen 1900er Jahren dokumentierte erstmals die genauen physikalischen Eigenschaften des Sees.
Der Name "Harray" stammt aus dem Altnordischen und zeigt den skandinavischen Einfluss auf die Orkney-Inseln. Das Wasser hat Besucher und Einheimische seit Jahrhunderten geprägt und bleibt ein wichtiger Ort für die lokale Gemeinschaft.
Der See ist leicht zugänglich von den umliegenden Ortschaften aus, bietet aber wenig Infrastruktur am Ufer. Besucher sollten gute Schuhe tragen und sich auf wechselhaftes Wetter vorbereiten, da die Orkney-Inseln exponiert sind.
Das Gewässer ist der einzige Ort in Schottland, wo eine bestimmte Wasserschneckenart lebt, die sonst nur in südlicheren Regionen zu finden ist. Diese Seltenheit hat zum Schutzstatus des Sees als wissenschaftlich bedeutsames Gebiet beigetragen.
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