Centre Point, Brutalistischer Wolkenkratzer in St Giles High Street, London, England
Centre Point ist ein brutalistisches Hochhaus an der High Street in St Giles, das sich durch seine rohe Betonkonstruktion und geometrischen Formen auszeichnet. Das 117 Meter hohe Gebäude mit 33 Geschossen wurde 2015 umgebaut und bietet nun Wohnungen, Einzelhandelsflächen und einen öffentlichen Platz für Passanten.
Das Gebäude wurde zwischen 1963 und 1966 nach einem Entwurf von Richard Seifert und George Marsh erbaut und prägt seitdem das Stadtbild Londons. Es blieb nach seiner Fertigstellung bis 1975 leer und wurde zum Symbol der Wohnkrise in der Stadt während dieser Jahre.
Der Name des Gebäudes ist im Westen Londons präsent und wird von vielen Besuchern mit modernem Stadtleben verbunden. Die umgebenden Straßen und der öffentliche Platz zeigen heute, wie das Bauwerk von der lokalen Bevölkerung als Teil des innerstädtischen Alltags wahrgenommen wird.
Das Gebäude ist von mehreren U-Bahn-Stationen leicht erreichbar und der öffentliche Platz lädt zum Verweilen ein. Die Kombination aus Läden, Cafés und offenen Bereichen macht es zu einem natürlichen Anlaufpunkt für Besucher, die das zentrale London durchqueren.
Eine Wohltätigkeitsorganisation für Obdachlose nahm ihren Namen direkt von diesem Gebäude und bezog sich damit auf die lange Leerstandszeit während der Wohnungskrise. Der Name Centrepoint ist heute mehr mit dieser Hilfsorganisation verbunden als mit dem Hochhaus selbst.
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