St Giles-in-the-Fields, Grade-I-Kirche im Stadtteil St Giles, London, England
St Giles in the Fields ist eine Kirche im neopalladianischen Stil aus hellem Portland-Kalkstein, deren Dach von ionischen Säulen getragen wird. Die hohen halbkreisförmigen Fenster enthalten farbiges Glas, das das Licht ins Innere filtert und die schlichte Eleganz der Architektur betont.
Die erste Kapelle entstand hier 1101 als Teil eines Leprosenspitals, das von Königin Matilda gegründet wurde. Der heutige Bau stammt aus den 1730er Jahren und ersetzte die mittelalterliche Struktur, die baufällig geworden war.
Der Name geht auf einen irischen Heiligen zurück, dessen Schutzherrschaft über Kranke die Anlage seit dem Mittelalter prägte. Heute sieht man das Gebäude als Ort der Einkehr zwischen den geschäftigen Vierteln, wo Passanten auf Holzbänken im Kirchhof eine Pause einlegen.
Der Kirchhof ist von mehreren Straßen aus zugänglich und bietet einen ruhigen Durchgang zwischen den belebten Ecken von Covent Garden. Besucher erreichen den Eingang am besten von der St Giles High Street aus, wo die Fassade gut sichtbar ist.
Im Kirchhof ruhen mehrere tausend Opfer der großen Pestepidemie von 1665, die in Massengräbern bestattet wurden. Die Zahl der hier Bestatteten macht den Ort zu einer der größten Pestruhestätten der Stadt, obwohl heute keine Markierungen mehr an die Gräber erinnern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.