Galloway, Geografische Region im Südwesten Schottlands
Galloway ist eine geografische Region im Südwesten Schottlands, die sich entlang der Buchten des Solway Firth und der Irischen See erstreckt. Die Gegend zeigt bewaldete Berge, offene Moorlandschaften und eine lange Küstenlinie mit vielen kleinen Buchten.
Die Region blieb bis 1234 unabhängig, als sie schließlich in das schottische Königreich eingegliedert wurde. Später prägte die Landwirtschaft das Gebiet, besonders durch die Zucht hornloser Galloway-Rinder auf den Weiden.
Die Region trägt ihren Namen von den Gallgaidhel, frühen keltischen Bewohnern, die zur Römerzeit als Novantae bekannt waren. Diese Wurzeln zeigen sich heute noch in gälischen Ortsnamen und Flurbezeichnungen entlang der Küste und in den Tälern.
Der Galloway Forest Park bietet markierte Wege zum Wandern und Radfahren durch die Wälder und Hügel. An der Küste lassen sich Spaziergänge entlang der Buchten unternehmen, wo das Wasser je nach Gezeiten seinen Rhythmus zeigt.
Das Wasserkraftsystem aus den 1930er Jahren nutzt die Flüsse Dee und Ken über mehrere Dämme zur Stromerzeugung. Die Anlagen liegen versteckt in den Tälern und prägen bis heute die Landschaft durch ihre Stauseen.
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