Holland House, Grade-I-gelistetes Gebäude in Holland Park, London, Vereinigtes Königreich
Holland House ist ein großes Herrenhaus im südlichen Teil des Holland Park in Kensington, das nach schweren Kriegsschäden nur noch teilweise erhalten ist. Der Ostflügel steht heute als bewohnbare Struktur, während die Südfassade und Erdgeschossruinen des Hauptgebäudes die formalen Gärten säumen.
Der Diplomat Sir Walter Cope ließ die Residenz im Jahr 1605 errichten und nannte sie ursprünglich Cope Castle. Nach seinem Tod erwarb sie Henry Rich, der das Gebäude umbenannte und dort im 19. Jahrhundert regelmäßige politische und literarische Zusammenkünfte abhielt.
Das Anwesen wurde nach Henry Rich benannt, der den Titel Earl of Holland trug und dem Haus seinen heutigen Namen gab. Die erhaltenen Räume zeigen noch immer die Architektur des frühen 17. Jahrhunderts mit hohen Fenstern und steinernen Details.
Die Ruinen sind frei zugänglich und liegen im öffentlichen Park, wo Besucher zwischen den Mauern und entlang der Fassade spazieren können. Im Sommer dienen die erhaltenen Strukturen als Kulisse für Freilufttheater und Konzerte im Garten.
Ein deutscher Brandbombenangriff im September 1940 zerstörte den größten Teil des Gebäudes, doch die Bibliothek im Ostflügel blieb weitgehend unversehrt. Teile der beschädigten Steinmauern wurden später in anderen Londoner Bauprojekten wiederverwendet.
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