OXO Tower, Art-Deco-Mehrzweckturm in South Bank, London, England
Der OXO Tower ist ein gemischt genutztes Gebäude in Art-déco-Architektur am Südufer der Themse im Londoner Bezirk Southwark. Die achte Etage beherbergt ein Restaurant und eine Brasserie mit Außenplattformen, von denen man über den Fluss und die Stadt blickt.
Eine Kraftstation der königlichen Post stand hier im 19. Jahrhundert, bevor die Liebig-Gesellschaft das Gebäude in den 1920er-Jahren für Kühlhäuser umbaute. Der Architekt Albert Moore entwarf in den 1930er-Jahren die neue Fassade mit den markanten Fenstern.
Die Turmfenster buchstabieren den Namen einer einstigen Fleischextraktmarke, während heute Galerien und Ateliers unabhängiger Kunsthandwerker die unteren Etagen füllen. Besucher können durch offene Werkstätten schlendern und Schmuckdesignern, Keramikern und Textilkünstlern bei der Arbeit zusehen.
Der Turm steht am Themse-Uferweg, den man von Westminster oder der Tate Modern aus zu Fuß erreichen kann. Die Aussichtsplattform im achten Stock ist öffentlich zugänglich, auch wenn man nicht im Restaurant speist.
Die drei Fensterbuchstaben wurden so gestaltet, dass sie den damaligen Werbeverboten entgingen, weil sie als architektonisches Element galten. Die Lösung ermöglichte es der Fleischfirma, ihren Namen weithin sichtbar zu machen, ohne formell gegen das Gesetz zu verstoßen.
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