Blackfriars Rotunda, Historische Versammlungshalle in Southwark, London, Vereinigtes Königreich.
Die Blackfriars Rotunda war ein rundes Gebäude mit zentralem Saal und kegelförmigem Dach aus Schiefer, errichtet aus Ziegeln in der Nähe der Blackfriars Bridge. Die Struktur war für verschiedene Sammlungen und Veranstaltungen konzipiert und bot Raum für unterschiedliche Nutzungen.
Das Gebäude war ursprünglich 1787 Heimat des Leverian Museum, das kunstvolle Sammlungen naturkundlicher Gegenstände enthielt. Nach der Versteigerung der Bestände im Jahre 1806 wurde der Ort später mit neuen Funktionen neu belebt.
Der Ort war Treffpunkt für Diskussionen über Wissenschaft und Literatur, wo Vorträge vor interessiertem Publikum stattfanden. Diese Art von Veranstaltungen formte die intellektuelle Landschaft des frühen 19. Jahrhunderts in diesem Bezirk.
Das Gebäude befand sich südlich der Blackfriars Bridge und war für Besucher zugänglich, bis es 1958 zerstört wurde. Um sich an diesem historischen Ort zu orientieren, kann man heute noch den Standort anhand der Brückenlage identifizieren.
Zwischen 1830 und 1832 nutzte der Reformer Richard Carlile das Gebäude als Zentrum für politische Versammlungen und Vorträge zu sozialen Reformen. Diese Phase machte den Ort zu einem Schauplatz für frühe Kampagnen um soziale Veränderungen in London.
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