Blackfriars Bridge, Stahlbrücke in City of London und Southwark, Vereinigtes Königreich
Blackfriars Bridge ist eine Stahlbrücke in der City of London und Southwark im Vereinigten Königreich, die sich über 281 Meter (920 Fuß) entlang der Themse erstreckt. Die Konstruktion ruht auf fünf eisernen Bögen, die von massiven Pfeilern aus Beton und Granit getragen werden.
Eine steinerne Brücke aus dem Jahr 1769 stand hier ursprünglich und verband die Ufer bis zum Neubau durch den Ingenieur Joseph Cubitt im Jahr 1869. Zwischen 1907 und 1910 erfolgte dann eine große Erweiterung, die das Bauwerk von 21 Meter (69 Fuß) auf 32 Meter (105 Fuß) verbreiterte.
Der Name des Bauwerks erinnert an ein Dominikanerkloster, das einst am Nordufer der Themse stand, wo die Mönche schwarze Gewänder trugen. Heute dient die Brücke sowohl Pendlern als auch Spaziergängern als wichtige Verbindung zwischen Finanzvierteln und kulturellen Einrichtungen am Südufer.
Fußgängerwege verlaufen beidseitig der Fahrbahnen und bieten Ausblicke flussaufwärts und flussabwärts entlang der Themse. Die Überquerung ist rund um die Uhr zugänglich und verbindet das nördliche Geschäftsviertel direkt mit den Kulturstätten am Südufer.
Auf den Pfeilern des Bauwerks sind Skulpturen von Wasser- und Schienenverkehrssymbolen angebracht, die an frühere Planungen zur Integration einer Eisenbahnstrecke erinnern. Unterhalb der Brücke liegen noch die Fundamente eines nicht vollendeten Bahnsteigs, der einst direkten Zugang zur Innenstadt ermöglichen sollte.
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