Southwark Bridge, Stahlbrücke in Southwark, England.
Die Southwark Bridge führt über den Fluss mit fünf Stahlbögen, die auf massiven Pfeilern aus Beton und Granit ruhen und eine Gesamtlänge von 243 Metern erreichen. Die Fahrbahn ist 17 Meter breit und bietet Platz für Fahrzeuge sowie Fußgänger auf beiden Seiten der Überquerung.
König Georg V. eröffnete die Konstruktion im Jahr 1921 und ersetzte damit einen älteren Bau aus dem Jahr 1819. Die erste Variante war für ihre Zeit bemerkenswert, da sie den größten gusseisernen Bogen besaß, der jemals für eine Flussüberquerung in London verwendet worden war.
Der Name der Überquerung verweist auf den alten Bezirk am Südufer, der im Mittelalter als eigenständige Siedlung außerhalb der Stadtmauern begann. Heute verbindet die Konstruktion zwei unterschiedliche Stadtlandschaften: auf der einen Seite dichte Bürotürme, auf der anderen Seite offene Gehwege entlang der Themse mit Blick auf historische Wahrzeichen.
Die Passage ist rund um die Uhr befahrbar und begehbar, wobei Fußgängerwege auf beiden Seiten der Fahrbahn verlaufen. An den Enden befinden sich Zugänge zu den Uferpromenaden, die einen Spaziergang entlang des Flusses ermöglichen.
Die Laternenpfähle tragen kunstvolle Verzierungen, die an frühere Epochen erinnern, obwohl die Hauptkonstruktion aus Stahl gefertigt wurde. An den Pfeilern finden sich zudem eingemeißelte Muster im Granit, die der ansonsten funktionalen Gestaltung eine dekorative Note verleihen.
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