Bankside Power Station, Kunstgalerie in Bankside, London, Vereinigtes Königreich
Die Bankside Power Station ist ein ehemaliges Kraftwerk in Bankside am Südufer der Themse in London, das heute als Kunstmuseum genutzt wird. Die Fassade aus dunklem Backstein erstreckt sich über mehrere Stockwerke, während ein hoher Schornstein in der Mitte des Komplexes die Silhouette prägt und die industrielle Vergangenheit sichtbar macht.
Das Kraftwerk entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und nahm seinen Betrieb in den frühen 1950er-Jahren auf, um den steigenden Strombedarf der Stadt zu decken. Nach der Schließung Ende der 1970er-Jahre begann in den 1990er-Jahren die Umgestaltung zum Museum, das zur Jahrtausendwende eröffnet wurde.
Der Name Bankside erinnert an das Themseufer, wo das Gebäude seit seiner Umwidmung zur Kunsthalle ein Ort für öffentliche Veranstaltungen und freien Eintritt zu den Sammlungen geworden ist. Besucher treffen sich oft in der großen Halle, die als sozialer Treffpunkt dient und regelmäßig mit wechselnden Installationen bespielt wird.
Das Gebäude liegt am südlichen Themseufer und ist von mehreren U-Bahn-Stationen in wenigen Gehminuten erreichbar. Die großen Hallen und breiten Korridore erleichtern die Orientierung, während Aufzüge und Rampen den Zugang zu allen Ebenen ermöglichen.
Die unterirdischen Öltanks aus der Zeit des Kraftwerks wurden in Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst umgewandelt und bieten eine besondere Atmosphäre durch ihre gewölbten Betonwände. Diese Räume liegen mehrere Meter unter der Erde und eignen sich vor allem für Video-, Performance- und Klangkunst.
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