Thames Estuary, Gezeitenästuar zwischen Kent und Essex, England.
Das Thames Estuary ist eine Gezeitenmündung im Südosten Englands, wo der Fluss Thames auf die Nordsee trifft und breite Wattflächen entstehen lässt. Die Ufer verlaufen flach, mit langen Abschnitten aus Schilf, Salzsümpfen und offenen Wasserflächen, die bei Ebbe weite Schlickbänke freilegen.
Die Mündung wurde ab dem 18. Jahrhundert mit Leuchtschiffen und Leuchtfeuern ausgestattet, um die Schifffahrt durch die flachen Gewässer zu sichern. Der Ausbau der Navigationshilfen setzte sich im 19. Jahrhundert fort und begleitete die wachsende Bedeutung Londons als Hafenstadt.
Der Name stammt von der Themse, die hier ins offene Meer übergeht und eine weite Landschaft aus Watt und Salzwiesen formt. Boote fahren noch immer durch die Fahrrinnen, während an den Ufern Häfen und kleine Ortschaften das Leben am Wasser prägen.
Die Bahnhöfe entlang der Linie von London Fenchurch nach Shoeburyness bieten mehrere Zugangspunkte zu den Uferwegen. Die Wege führen durch offenes Gelände, das bei starkem Wind und Regen wenig Schutz bietet, daher lohnt sich ein Blick auf die Wettervorhersage.
Im äußeren Bereich der Mündung drehen sich die Rotoren eines großen Offshore-Windparks, der Strom für hunderttausende Haushalte erzeugt. Die Anlage ist vom Ufer aus als ferne Reihe weißer Türme zu sehen, die sich langsam vor dem Horizont bewegen.
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