Essex, Zeremonielle Grafschaft in Ostengland, Vereinigtes Königreich
Essex ist eine zeremonielle Grafschaft im Osten Englands, die sich zwischen der Themse-Mündung und der Nordseeküste erstreckt und sowohl ländliche Regionen als auch Vororte in der Nähe von London umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen flachem Ackerland, Marschgebieten an der Küste, bewaldeten Hügeln im Norden und dichter besiedelten Gebieten im Südwesten nahe der Hauptstadt.
Die Region entstand im 6. Jahrhundert als Königreich der Ostsachsen und wurde später Teil des angelsächsischen England. Colchester gehörte bereits zur Römerzeit zu den wichtigsten Siedlungen auf der Insel und blieb über die Jahrhunderte ein bedeutendes Zentrum.
In vielen Ortschaften finden das ganze Jahr über Volksfeste und Bauernmärkte statt, bei denen die Bewohner lokale Erzeugnisse und traditionelle Speisen anbieten. Küstengemeinden pflegen bis heute die Verbindung zur Seefahrt und zum Fischfang, was sich in zahlreichen Hafenfesten und maritimen Veranstaltungen widerspiegelt.
Das Gebiet ist über ein gut ausgebautes Netz an Zügen und Bussen erreichbar, die größere Orte wie Chelmsford, Colchester und Southend-on-Sea miteinander verbinden. Reisende sollten beachten, dass die Entfernungen zwischen den einzelnen Ortschaften variieren und ein Fahrzeug in abgelegeneren ländlichen Gegenden hilfreich sein kann.
Die Mole von Southend ragt mehr als 2 Kilometer in die Themse-Mündung hinein und gilt weltweit als die längste Vergnügungsmole ihrer Art. An der Spitze der Anlegestelle befindet sich eine kleine Rettungsstation, zu der Besucher mit einer historischen Schmalspurbahn fahren können.
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