Copeland Islands, Drei-Insel-Archipel in der Grafschaft Down, Nordirland.
Die Copeland Islands sind eine Gruppe von drei kleinen Inseln im Irischen Meer, nördlich von Donaghadee in der Grafschaft Down, Nordirland. Sie bestehen aus Lighthouse Island, Copeland Island und Mew Island, jede mit felsigen Ufern und von Wind geformten Klippen.
Die Inseln verdanken ihren Namen der Familie de Coupland, die sich im 12. Jahrhundert in der Region Newtownards niederließ. Lighthouse Island war einst dauerhaft bewohnt und verfügte sogar über eine Schule, bevor die Gemeinschaft irgendwann aufgab und die Insel verließ.
Lighthouse Island beherbergt eine Vogelwarte, die seit den 1950er Jahren aktiv ist und jedes Jahr Zehntausende von Vögeln beringt, um ihre Wanderungen zu verfolgen. Besucher können die Forscher bei ihrer Arbeit beobachten und so einen seltenen Einblick in die Vogelforschung gewinnen.
Die Inseln sind per Boot von Donaghadee aus erreichbar, wobei die meisten Fahrten in den wärmeren Monaten stattfinden. Festes Schuhwerk und windfeste Kleidung sind empfehlenswert, da das Wetter rasch umschlagen kann.
Mew Island trägt einen der ältesten automatisierten Leuchttürme Irlands, der noch heute als Seezeichen genutzt wird. Das ursprüngliche Leuchtturmwärterhaus steht noch und ist ein seltenes Zeugnis des Alltags auf See aus dem 19. Jahrhundert.
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