Rabbit Islands, Archipel von drei Inseln in der Tongue Bay, Schottland.
Die Rabbit Islands sind ein Archipel aus drei kleinen unbewohnten Inseln in der Bucht von Tongue an der Nordküste Schottlands. Die Inseln sind durch Sandbänke verbunden, die bei Springflut sichtbar werden und während Ebbe begehbar sind.
Die Inseln entstanden durch geologische Prozesse, die ihre heutige Form schufen, während lokale Geschichten von einem Schiffswrack aus dem 18. Jahrhundert berichten, das mit Gold beladen sein soll. Diese Legende verbindet die Inseln mit der Periode der politischen Unruhen in Schottland.
Der schottisch-gälische Name Eileanan nan Gall bedeutet "Inseln der Fremden" oder "Inseln der Wikinger" und zeigt die historische nordische Präsenz in dieser Region. Diese Namenswahl spiegelt wider, wie wichtig die skandinavischen Kulturen für die Identität der Highlands waren.
Die beste Zeit zum Erkunden ist bei Ebbe, wenn die Sandbänke zwischen den Inseln sichtbar und begehbar sind, besonders während der Springflut. Besucher sollten die Gezeitentische überprüfen und angemessenes Schuhwerk tragen, da das Gelände nass und rutschig sein kann.
Die Inseln verdanken ihren Namen einem reichen Kaninchenvorkommen, das Jahrhunderte lang das Gelände prägte, doch eine Krankheit dezimierte die Population um 2016 drastisch. Heute sind Kaninchen deutlich seltener anzutreffen, obwohl die Namen an ihre frühere Abundanz erinnern.
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