Cherry Island, Künstliche Insel im Loch Ness, Schottland.
Cherry Island ist eine künstliche Insel im Loch Ness in Schottland, die aus zwei verschiedenen Siedlungsphasen stammt. Der Ort zeigt noch heute Überreste von Eichenpfosten und Steinstrukturen, die in das Wasser ragen und die alte Bauweise erkennen lassen.
Die Insel begann als eisenzeitliches Crannog und wurde später als befestigtes Refugium umgestaltet. Die Umwandlung zur Steinburg deutet auf wachsendes Interesse an strategischen Positionen im Loch hin.
Der Name der Insel bezieht sich auf die Kirschbäume, die einst an ihren Ufern wuchsen. Besucher können heute die steinernen Überreste sehen, die von ihrer langen Besiedlung zeugen.
Das Eiland ist nur vom Wasser aus zu sehen, daher ist ein Boot notwendig, um es näher zu betrachten. Die beste Sicht bietet sich bei niedrigem Wasserstand, wenn mehr Strukturen sichtbar werden.
Drei große Felsbrocken auf dem Festland markieren einen antiken Zugangsweg zur Insel, wobei Spuren eines Damms sichtbar sind. Diese Überreste deuten darauf hin, dass Menschen einst trockenen Fusses die Insel erreichen konnten.
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