Ardlamont House, Kategorie-B-Baudenkmal in Kilfinan, Schottland
Ardlamont House ist ein klassizistisches Herrenhaus an der Küste mit Harling-Außenmauern, einem Schieferdach auf dem Hauptbau und eingeschossigen Flügeln mit geneigten Giebeln. Die Anlage umfasst weitläufige Waldbestände und einen privaten Strand, die zusammen etwa 460 Hektar ausmachen.
Major General John Lamont, der 19. Clan-Häuptling, ließ das Haus um 1820 im georgianischen Stil errichten. Der Bau entstand während einer Zeit, in der die schottische Landaristokratie ihre Villen im Klassizismus umgestaltete.
Das Haus wurde für die schottische Landaristobratie im frühen 19. Jahrhundert erbaut und spiegelt damalige Vorlieben für solide Steinbauten wider. Die Gärten mit ihrer auffälligen Obelisken-Sonnenuhr zeigen den Geschmack und die Mittel der Familie, die das Anwesen geprägt hat.
Das Haus bietet Platz für etwa sechzehn Gäste in acht Schlafzimmern und liegt direkt an der Küste, wo man leicht Zugang zu Strand und Wäldern hat. Besucher sollten gutes Schuhwerk für Waldspaziergänge mitbringen und die wechselnden Wetterbedingungen an der schottischen Küste berücksichtigen.
Das Anwesen ist durch den Ardlamont-Mordfall von 1893 bekannt geworden, einen bemerkenswerten Kriminalfall in der schottischen Geschichte. Nach diesem Ereignis wurde das Haus vom Clan-Chef verkauft und seitdem als privates Anwesen genutzt.
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