Ardrossan Castle, Mittelalterliche Festung in North Ayrshire, Schottland.
Ardrossan Castle ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Küstenhügel über dem Firth of Clyde in North Ayrshire, Schottland. Der erhaltene Turm und die in den Fels gehauenen Gewölbekammern geben einen konkreten Eindruck davon, wie eine schottische Küstenfestung aufgebaut war.
Die Burg wurde um 1140 von Simon de Morville gegründet und während der schottischen Unabhängigkeitskriege teilweise zerstört. Der Clan der Montgomerys übernahm später die Anlage und baute sie wieder auf.
Die Gewölbe unterhalb des Turms werden in der Volksüberlieferung mit William Wallace in Verbindung gebracht, der dort nach einer Schlacht Zuflucht gesucht haben soll. Wer die Steinkammern begeht, spürt, wie lebendig diese Verbindung zur schottischen Geschichte in der Region noch heute ist.
Die Ruine ist von der Stadtmitte Ardrossans über ausgeschilderte Wege zu Fuß erreichbar, und am Fuß des Castle Hill gibt es Parkmöglichkeiten. Da die Wege uneben sein können und das Küstenwetter schnell wechselt, sind festes Schuhwerk und eine wasserfeste Jacke empfehlenswert.
In einem der Felsen unterhalb des Turms sollen Hufabdrücke zu sehen sein, die laut einer lokalen Legende dem Teufel selbst gehören. Die Geschichte besagt, dass Sir Fergus Barclay einen Pakt mit dem Teufel schloss, um einen magischen Zaum zu erhalten, und dass diese Abdrücke das Zeichen dieses Handels sind.
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