Kerelaw Castle, Befestigte Burgruine aus dem 12. Jahrhundert in Stevenston, Schottland.
Kerelaw Castle ist eine Burgruine in Stevenston, North Ayrshire, Schottland, mit drei noch aufrechtstehenden Mauern, gotischen Fenstern und einem Eckturm auf der Nordostseite. Das Gemäuer ist von Vegetation umgeben und durch einen Zaun gesichert, neben dem eine Informationstafel steht.
Die Burg wurde um 1191 von Stephen Lockhart nach einer Landschenkung von Richard de Morville errichtet. Im Jahr 1488 wurde sie von Lord Montgomerie niedergebrannt, aber anschließend wieder aufgebaut.
In die Mauern von Kerelaw sind geschnitzte Wappen eingelassen, die vermutlich aus der nahegelegenen Kilwinning Abbey stammen. Diese Steinreliefs zeugen von den engen Verbindungen zwischen dem schottischen Adel und den Klostergemeinschaften der Region.
Die Ruinen sind von außen, durch den Schutzzaun hindurch, zu besichtigen, sodass kein Zutritt zum Innenbereich nötig ist. Da der Boden rund um das Bauwerk uneben und oft schlammig ist, empfehlen sich festes Schuhwerk und trockenes Wetter.
Im Jahr 1545 hielten neun Fischer aus dem nahegelegenen Saltcoats Pachtverträge für das Schloss, die sie verpflichteten, die Einrichtung des Earls jeden Frühling und Herbst zwischen Finlayston und der Burg zu transportieren. Diese ungewöhnliche Vereinbarung zeigt, wie Fischer in die alltäglichen Angelegenheiten des Adels eingebunden wurden.
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