Bonkyll Castle, Mittelalterliche Festung in Scottish Borders, Vereinigtes Königreich
Bonkyll Castle ist eine Burganlage in den Scottish Borders mit erhaltenen Teilen einer Ringmauer von etwa 20 Metern Länge und 4 Metern Breite. Die Ruinen erheben sich auf einer leicht angehobenen Fläche und zeigen die ursprüngliche Struktur dieser mittelalterlichen Befestigung.
Die Anlage wurde im 11. Jahrhundert errichtet und gehörte zunächst der Familie de Bonkyll, bevor sie im 13. Jahrhundert durch Heirat an die Familie Stewart überging. Dieser Besitzwechsel war typisch für die politischen Verschiebungen zwischen führenden schottischen Adelsgeschlechtern jener Zeit.
Der Name stammt von Bon Cill, was Kapelle am Fuße des Rückens bedeutet und den normannischen Einfluss auf die mittelalterliche schottische Architektur widerspiegelt. Diese Namensvergabe zeigt, wie religiöse und geografische Merkmale die Bezeichnungen von Befestigungsanlagen in dieser Region prägten.
Die Ruinen befinden sich etwa 6 Kilometer nördlich von Duns und haben den Status eines geschützten Denkmals. Der Zugang zum Gelände ist möglich, aber Besucher sollten beachten, dass es sich um eine offene Archäologiestätte handelt und festes Schuhwerk empfohlen wird.
Das Gelände zeigt eine künstlich verstärkte Erdbank mit Steinen, die auf drei Seiten von einem Graben umgeben ist. Diese Konstruktion zeigt die Ingenieurstechniken, mit denen Burgen natürliche Höhenunterschiede nutzten, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu verbessern.
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