Scottish Borders, Verwaltungsregion im Südosten Schottlands
Scottish Borders ist eine Verwaltungsregion im Südosten Schottlands, die sanfte Hügel, Hochebenen und fruchtbare Täler zwischen den Lammermuir, Moorfoot, Tweedsmuir und Cheviot Hills umfasst. Die Landschaft wird vom Fluss Tweed und seinen Nebenflüssen durchzogen, die sich durch Weideland und kleine Ortschaften schlängeln.
Das Gebiet erlebte während der schottischen Unabhängigkeitskriege zahlreiche militärische Auseinandersetzungen, was zum Bau von Verteidigungsanlagen und befestigten Türmen führte. Klöster wie Melrose und Dryburgh entstanden im Mittelalter und wurden bei Grenzkonflikten mehrfach zerstört und wieder aufgebaut.
Der Name leitet sich von der jahrhundertelangen Position als Grenzgebiet zwischen Schottland und England ab und prägt noch heute die Identität der Bewohner. In den Tälern entlang des Tweed stehen Ruinen mittelalterlicher Abteien, die Besucher beim Wandern oder Radfahren entdecken können.
Die Bahnstrecke von Edinburgh nach Tweedbank bietet regelmäßige Verbindungen und erleichtert den Zugang zu mehreren Gemeinden entlang der Strecke. Kleinere Orte sind oft auf Busse oder Auto angewiesen, da viele Straßen einspurig und kurvig durch die Hügel führen.
Textilfabriken in der Region beliefern heute internationale Modehäuser mit hochwertiger Wolle und Kaschmir und führen eine Tradition fort, die mehrere Generationen zurückreicht. Einige Manufakturen öffnen ihre Türen für Besucher und zeigen, wie Garne gesponnen und Stoffe gewebt werden.
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