Blackfriars, Mittelalterliches Kloster in Gloucester, England
Das Blackfriars ist ein mittelalterliches Klostergebäude in Gloucester mit drei Teilen, darunter eine Kirche mit aufwendigen Dachkonstruktionen aus Stein. Die Räume zeigen die Anordnung von Kirche, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden einer religiösen Gemeinschaft.
Das Kloster wurde 1239 gegründet, als eine Gruppe von Dominikanermönchen sich in Gloucester niederließ. Bei der Auflösung der Klöster in den 1530er Jahren wurde das Gebäude an einen Privatmann verkauft und hat bis heute überlebt.
Der Name Blackfriars bezieht sich auf die schwarzen Kutten der Dominikaner, die hier lebten und arbeiteten. Man kann noch heute sehen, wie die Räume für das Studium und das gemeinschaftliche Leben gestaltet wurden.
Der Ort lässt sich am besten besichtigen, wenn man mit dem Eingang beginnt und dann die einzelnen Räume nacheinander durchgeht. Die Struktur macht es einfach, alle Bereiche zu erkunden, ohne sich zu verlaufen.
Im Ostflügel findet man noch einen ursprünglichen Lehmofen und einen Kamin mit Fischgrätmuster aus der Mittelalterzeit. Diese handwerklichen Details zeigen, wie Menschen damals kochten und ihre Räume heizten.
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