Blacknor Fort, Militärfort auf der Isle of Portland, England
Blacknor Fort ist eine Küstenfestung auf der Isle of Portland mit zwei Geschützstellungen und einem Beobachtungsposten, die an den Klippen über dem Ärmelkanal positioniert sind. Die Anlage erstreckt sich über das Kliffdach mit mehreren Elementen, die von außen sichtbar sind, obwohl das Gelände heute in private Grundstücke unterteilt ist.
Das Fort wurde zwischen 1900 und 1902 erbaut, um den Hafen von Portland während beider Weltkriege mit zwei 9,2-Zoll-Geschützen zu schützen. Es war eine wichtige Verteidigungsposition für die südküste Englands während einer Zeit von Spannungen zwischen den europäischen Mächten.
Das Fort ist mit dem Slapton-Sands-Zwischenfall von 1944 verbunden, als Kanoniere beobachteten, wie Hunderte amerikanischer Soldaten während der Übung Tiger ertranken. Diese tragische Episode prägt bis heute das Verständnis des Ortes und seiner Rolle im Krieg.
Die Außenbefestigungselemente können von ausgewiesenen Aussichtspunkten beobachtet werden, da das Gelände nun privat ist. Es ist wichtig, die Grenzen des Privatgrundstücks zu respektieren und nur von den öffentlichen Sichtlinien aus zu erkunden.
Die beiden ursprünglichen Geschützstellungen und der Beobachtungsposten befinden sich außerhalb des Hauptperimeters direkt am Kliffdach und bilden einen dramatischen Außenposten über der See. Von diesem Standort aus konnten Wachen das offene Wasser überwachen und ankommende Schiffe sowie potenzielle Bedrohungen frühzeitig erkennen.
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