Castle Coeffin, Mittelalterliche Burgruine auf der Insel Lismore, Schottland.
Coeffin ist eine mittelalterliche Burgruine auf der Isle of Lismore, einer kleinen Insel im Westen Schottlands. Die Überreste aus dicken Steinmauern und Fundamenten stehen auf einem felsigen Küstenvorsprung mit Blick auf die umliegenden Meeresarme.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert vom Clan der MacDougall errichtet, um die Schifffahrtswege zwischen den schottischen Inseln zu kontrollieren. Im Laufe der Zeit wechselte sie mehrfach den Besitzer, als sich die Machtverhältnisse in der Region veränderten.
Der Name Coeffin leitet sich laut lokaler Überlieferung von einer nordischen Prinzessin namens Beathag ab, deren Geist angeblich noch immer an diesem Ort weilt. Besucher hören diese Geschichte oft von Einheimischen, die sie als Teil der Identität der Insel betrachten.
Um die Ruine zu erreichen, muss man zunächst mit der Fähre nach Lismore übersetzen und anschließend zu Fuß vom Anleger aus gehen. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Weg über gemischtes Gelände führt und das Wetter an der schottischen Westküste schnell wechseln kann.
Neben den Mauerresten ist eine alte Steinfischfalle sichtbar, die zeigt, dass der Ort schon lange vor dem Bau der Burg genutzt wurde. In der Nähe befinden sich auch Spuren einer noch älteren steingefassten Anlage, die auf eine noch längere Besiedlungsgeschichte hinweisen.
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