Castle Stalker, Mittelalterlicher Wohnturm in Argyll and Bute, Schottland.
Castle Stalker erhebt sich als viergeschossiger Steinturm auf einer Gezeiteninsel im Loch Laich, umgeben von den Gewässern des westlichen Schottlands. Die Fassade aus grauem Stein trägt Zinnen und schmale Fensteröffnungen, die den Charakter einer mittelalterlichen Wehranlage bewahren.
Die Stewarts errichteten die heutige Burg in den 1440er Jahren, nachdem sie 1388 die Herrschaft über das Lordship of Lorn von Clan MacDougall übernommen hatten. Später wechselte der Besitz mehrfach zwischen verschiedenen schottischen Familien, bis das Bauwerk im 20. Jahrhundert restauriert wurde.
Der Name leitet sich vom gälischen Wort "Stalcaire" ab, was auf die Jagdausübung in dieser Gegend hinweist. Heute zeigt sich die Burg als Wahrzeichen der schottischen Westküste, oft fotografiert von Reisenden, die entlang des Lochs unterwegs sind.
Besuche sind im Sommer durch geführte Touren möglich, die rechtzeitig gebucht werden sollten, da die Insel nur bei bestimmten Gezeitenbedingungen erreichbar ist. Ein Blick vom Festland aus bietet ebenfalls eine gute Sicht auf den Turm, der sich vor der Kulisse der umliegenden Berge abhebt.
Die Burg ging im frühen 17. Jahrhundert in den Besitz des Clan Campbell über, nachdem der damalige Stewart-Besitzer bei einer Trinkrunde mit König Jakob IV. eine Wette verloren hatte. Diese ungewöhnliche Besitzübergabe prägte danach die Familiengeschichte beider Clans für Generationen.
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