East Kirkton Quarry, Kalksteinbruch und wissenschaftliche Stätte in West Lothian, Schottland.
East Kirkton Quarry ist ein Kalksteinbruch in West Lothian, der Schichten aus vulkanischer Asche, Kalkstein und Kieselsäureablagerungen aus der Steinkohlzeit zeigt. Die verschiedenen Gesteinsschichten entstanden rund um alte Süßwasserseen und dokumentieren die damaligen Umweltbedingungen.
Der Kalksteinabbau an diesem Ort begann im 18. Jahrhundert und endete 1844, wobei die Abbautätigkeit die geologischen Schichten freilegte. Der Paläontologe Stan Wood entdeckte 1984 einen Schädel eines frühen Vierfüßlers und leitete damit eine neue Phase wissenschaftlicher Untersuchungen ein.
Wissenschaftler führen in East Kirkton Forschungen durch und untersuchen Fossilien, die Informationen über frühe Landwirbeltiere und alte Ökosysteme liefern.
Der Steinbruch ist ein Freiluft-Gelände mit exponiertem Gestein und unebener Oberfläche, daher sollten Besucher stabiles Schuhwerk und Wetterschutz mitbringen. Der Standort ist am besten bei trockenem Wetter zugänglich, da nasserer Boden die Navigation schwierig machen kann.
Hier wurden mehrere fossile Arten entdeckt, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen, darunter der frühe Tetrapode Westlothiana und der scorpionähnliche Pulmonoscorpius. Diese endemischen Funde machen den Ort für die Wissenschaft von großer Bedeutung, da sie Licht auf frühe Landwirbeltiere werfen.
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