Pyramids, Landskulptur an der Autobahn M8 in Bathgate, Schottland.
Die Pyramids sind eine Landkuntinstallation aus sieben grasbewachsenen Erdrampen, die entlang der M8-Autobahn in West Lothian, Schottland, aufgereiht sind. Jede Rampe ist dreieckig geformt und hebt sich deutlich vom flachen Umland ab, sodass die Gruppe als Ganzes schon von Weitem erkennbar ist.
Die Installation wurde 1993 von der schottischen Künstlerin Patricia Leighton im Rahmen eines Kunstprogramms entlang der M8-Autobahn geschaffen. Das Projekt wurde durch Unternehmensförderung finanziert und ist seitdem ein fester Bestandteil dieser Landschaft geblieben.
Die Grasrampen erinnern in ihrer Form an die natürlichen Hügel der schottischen Landschaft, die sogenannten Drumlins. Wer die Rampen begeht, bemerkt, wie die geometrischen Formen mit dem weiten, offenen Gelände ringsum in Dialog treten.
Die Rampen sind von der Autobahn M8 aus gut sichtbar, und es gibt in der Nähe Parkmöglichkeiten, von denen aus man sie zu Fuß erreichen kann. Das Gelände ist offen und eben zu betreten, obwohl die Neigungen der Rampen selbst recht steil sein können.
Die Skulptur hat dem benachbarten Pyramids Business Park seinen Namen gegeben, was zeigt, dass ein Kunstwerk gelegentlich zum Bezugspunkt für kommerzielle Entwicklungen werden kann. Das ist ein eher ungewöhnliches Beispiel dafür, wie öffentliche Kunst in den Alltag einer Region eingeht.
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