Galloway hydro-electric power scheme, Wasserkraftwerkskomplex in Dumfries and Galloway, Schottland.
Das Galloway-Wasserkraftwerk ist ein Energiekomplex in Südwestschottland mit acht Dämmen und sechs Kraftwerken. Die Anlagen sind durch etwa 12 Kilometer lange Tunnel miteinander verbunden, die Flüsse und Seen durchqueren.
Das Projekt begann 1929 als Schottlands erstes großes Wasserkraftwerk und wurde 1935 fertiggestellt, geplant von den Ingenieuren William McLellan und Alexander Gibb. Der Bau markierte einen Wendepunkt in der Energieerzeugung des Landes.
Die weißen modernistischen Strukturen der Kraftwerke verfügen über große verglaste Turbinenhallen, Beispiele früher Industriearchitektur in Schottland.
Der Komplex verteilt sich über ein großes Gebiet mit mehreren Standorten, die zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar sind, wobei einige Dämme und Kraftwerke von öffentlichen Wegen aus sichtbar sind. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei klarem Wetter, da man dann die Wassertürme und die umliegende Landschaft gut sehen kann.
Das System wird von einer computergesteuerten Kontrollanlage im Kraftwerk Glenlee überwacht, die den Wasserdurchfluss durch das gesamte Netzwerk koordiniert. Diese automatisierte Verwaltung aus den 1930er Jahren war eine technische Innovation für ihre Zeit.
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