Hallaig, Gälisches Gedicht in Highland, Großbritannien.
Hallaig ist ein schottisch-gälisches Gedicht, das auf der Insel Raasay in den schottischen Highlands spielt und Bilder von Birkenwäldern und Hirschen verwendet, um Abwesenheit und Erinnerung darzustellen. Es wurde von Sorley MacLean verfasst und gilt als eines der bedeutendsten Werke der gälischen Literatur des 20. Jahrhunderts.
Sorley MacLean schrieb das Gedicht in der Mitte des 20. Jahrhunderts, etwa hundert Jahre nach dem gewaltsamen Verlassen der Siedlung Hallaig während der Highland Clearances. Die Vertreibungen der 1850er Jahre, bei denen die Bewohner von ihrem Land verdrängt wurden, bilden das Fundament des gesamten Werkes.
Das Gedicht ist auf Schottisch-Gälisch verfasst, einer Sprache, die im heutigen Hochland noch gesprochen wird und die Verbindung zwischen Mensch und Land ausdrückt. Wer den Weg nach Hallaig geht, sieht Birken und offenes Moor, genau die Bilder, die im Text lebendig werden.
Ein Wanderweg führt von der North Fearns Road zum ehemaligen Siedlungsgebiet und kann in etwa 30 Minuten zurückgelegt werden, obwohl festes Schuhwerk wegen des unebenen Geländes empfohlen wird. Das Wetter auf Raasay kann sich schnell ändern, daher sind Schichten und ein Regenmantel immer sinnvoll.
Der Komponist Peter Maxwell Davies liess sich vom Gedicht zu einer Oper inspirieren, die das Werk in Musik verwandelte. Ausserdem trägt eine Fähre, die die Insel Raasay mit dem schottischen Festland verbindet, den Namen Hallaig, was zeigt, wie tief das Gedicht im Alltag der Insel verwurzelt ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.