Hallaig, Gälisches Gedicht in Highland, Großbritannien.
Hallaig ist ein gälisches Gedicht, das sich in der schottischen Landschaft der Insel Raasay mit Erinnerung und Vertreibung auseinandersetzt und dabei Bilder von Birkenbäumen und Rehen verwendet. Der Text spricht von der Natur dieser Region und den Menschen, die einst dort lebten.
Das Gedicht wurde von Sorley MacLean etwa ein Jahrhundert nach den Highland Clearances geschrieben und behandelt die Entvölkerung der Siedlung Hallaig zwischen 1852 und 1854. Diese historische Katastrophe prägt bis heute den Ton und die Bedeutung des Werks.
Das Gedicht ist in Schottischem Gälisch geschrieben und spiegelt die enge Verbindung der Hochlandgemeinschaften zu ihren angestammten Gebieten wider. Die Sprache und Bilder vermitteln bis heute, wie sehr dieser Ort in der lokalen Identität verankert ist.
Ein Wanderweg von etwa 30 Minuten führt von der North Fearns Road zur ehemaligen Siedlung Hallaig, wo man den Ort und seine Umgebung erkunden kann. Der Pfad ist zugänglich, erfordert aber festes Schuhwerk und Vorbereitung auf wechselhaftes Wetter.
Das Werk inspirierte Peter Maxwell Davies zur Komposition einer Oper, die das Gedicht ins musikalische Leben brachte. Daruber hinaus wurde eine Fahre, die Raasay bedient, nach dem Gedicht benannt und zeigt seine anhaltende Wirkung auf der Insel selbst.
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