Hambledon Hill, Eisenzeitliche Bergfestung und Naturschutzgebiet in Child Okeford, England
Hambledon Hill ist ein eisenzeitliches Erdwerk auf einem Kreideplateau in Child Okeford, Dorset, mit mehreren Reihen von Wällen und Gräben, die den Hügel von drei Seiten umschließen. Das Gelände fällt steil in das Blackmore Vale ab und bietet eine weite Sicht über die umliegende Tiefebene und den Fluss Stour.
Der Hügel wurde bereits vor der Errichtung des eisenzeitlichen Walls genutzt: Ein jungsteinzeitliches Erdlager und ein Grabhügel aus dieser Zeit wurden dort angelegt. Während des Englischen Bürgerkriegs versammelten sich lokale Bauern auf dem Hügel, um gegen beide Kriegsparteien zu protestieren, wurden jedoch von Cromwells Truppen zerstreut.
Der Name des Hügels leitet sich wahrscheinlich vom altenglischen Wort für Holunder ab, was auf frühere Vegetation in dieser Gegend hinweist. Beim Gehen über die Rasenflächen sieht man deutlich, wie die Wälle und Gräben das Gelände noch heute prägen und dem Besucher ein Gefühl für die ursprüngliche Anlage geben.
Der Hügel ist von nahe gelegenen Dörfern wie Child Okeford oder Iwerne Minster zu Fuß erreichbar, und festes Schuhwerk wird auf dem unebenen Kreideuntergrund empfohlen. Das Gelände ist ganzjährig zugänglich, aber wegen der exponierten Lage kann es auf dem Gipfel windig und feucht werden, selbst wenn das Wetter im Tal mild erscheint.
Auf dem Hügel befindet sich eine der am besten erhaltenen neolithischen Erdarbeiten Großbritanniens, die älter als Stonehenge ist und aus einer Zeit stammt, als der Ort als Begräbnisplatz genutzt wurde. Die Überreste dieser früheren Anlage sind sichtbar, wenn man auf dem Gipfelplateau entlangläuft.
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