Hod Hill, Alte Festung und Gipfel in Dorset, England
Hod Hill ist ein eisenzeitliches Hügelfort auf einem Kalksteinhügel in der Grafschaft Dorset, England, das durch einen charakteristischen doppelten Wallgraben-Ring geschützt wird. Im nordwestlichen Eck des Forts bauten die Römer später ein eigenes Militärlager, das noch heute als flaches Rechteck im Boden erkennbar ist.
Das Fort wurde während der Eisenzeit errichtet und diente einer lokalen Gemeinschaft als Siedlung und Schutzanlage über mehrere Jahrhunderte. Im Jahr 43 n. Chr. nahmen römische Legionen unter dem späteren Kaiser Vespasian das Fort ein und errichteten im Inneren ein kleines Kastell.
Hod Hill ist eine der wenigen Stätten in Großbritannien, an der man die Überreste zweier sehr unterschiedlicher Kulturen gleichzeitig sehen kann. Die eisenzeitlichen Wälle und das römische Lager liegen so nah beieinander, dass man beim Gehen einen direkten Vergleich anstellen kann.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar und auf öffentlichen Wegen zugänglich, aber der Aufstieg ist steil und erfordert festes Schuhwerk. Die Wälle sind uneben und können bei feuchtem Wetter rutschig sein, was einen vorsichtigen Umgang erfordert.
Archäologen haben auf dem Gelände eine ungewöhnlich hohe Anzahl an römischen Katapultbolzen gefunden, was darauf hindeutet, dass der Angriff gezielt auf bestimmte Hütten im Inneren des Forts ausgerichtet war. Das legt nahe, dass die Römer vor dem Sturm genaue Informationen über die Lage innerhalb des Forts hatten.
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