Isabella Plantation, Waldgarten im Richmond Park, London, Vereinigtes Königreich
Isabella Plantation ist ein Waldgarten mit etwa 40 Hektar Fläche im Richmond Park und verfügt über Bäche, Teiche und gepflegte Rasenflächen. Das Gelände wird von einer großen Vielfalt an Gehölzen und blühenden Pflanzen geprägt, die das ganze Jahr über Farbe und Struktur bieten.
Der Garten wurde 1831 gegründet, als man etwa 17 Hektar Land einzäunte und mit Eichen, Buchen und Kastanien als Nutzholz bepflanzte. Diese forstliche Nutzung prägte anfangs den Charakter des Ortes, bevor er sich später in den heutigen Zierwald verwandelte.
Der Garten beherbergt eine bedeutende Sammlung von Azaleensorten, die aus Japan stammen und seit dem 20. Jahrhundert in Europa kultiviert werden. Diese Pflanzen prägen das Erscheinungsbild besonders zur Blütezeit und zeigen den historischen Austausch zwischen Kulturen durch die Gartenbaukunst.
Das Gelände ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang für Besucher geöffnet und verfügt über Toilettenhäuschen mit rollstuhlgerechtem Zugang und Wickelstationen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Waldweg uneben sein kann und es viele Hügel gibt.
Der Garten nutzt biologische Anbaumethoden und mischt einheimische Arten mit exotischen Pflanzen, was dazu beiträgt, dass sich mehr als 130 Schmetterlings- und Mottenarten dort ansiedeln. Dieser naturnahe Ansatz macht den Ort zu einem wichtigen Zufluchtsort für Insekten in der städtischen Umgebung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.