Insh Marshes, Nationales Naturschutzgebiet in Highland, Schottland
Die Insh Marshes sind ein großes Naturschutzgebiet mit feuchten Wiesen entlang des Flusses Spey. Das Gebiet erstreckt sich über knapp 700 Hektar und beherbergt verschiedene Sumpf- und Moorvegetation.
Das Sumpfgebiet entstand nach der letzten Eiszeit durch natürliche Prozesse entlang des Flusses. Der Schutzstatus wurde 2003 durch die Royal Society for the Protection of Birds formalisiert.
Die Sumpflandschaft wird von Einheimischen traditionell genutzt, die im Sommer Vieh zum Grasen bringen und so die offene Landschaft prägen. Diese Bewirtschaftung trägt bis heute zur Erhaltung der Vielfalt der Lebensräume bei.
Der beste Weg, das Gebiet zu erkunden, führt über zwei ausgewiesene Naturpfade und mehrere Vogelbeobachtungsstationen. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da der Untergrund je nach Jahreszeit und Witterung nass und schlammig sein kann.
Das Gebiet beherbergt einen großen Teil der Goldaugen-Population des Vereinigten Königreichs, die hier in den Schilfgebieten brüten. Diese Enten wählen die nährstoffreichen Gewässer besonders gerne als Brutplatz.
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