Kirkwall Castle, Mittelalterliche Befestigung in Kirkwall, Orkney-Inseln
Kirkwall Castle war eine mittelalterliche Burg, die einst im Herzen der Altstadt von Kirkwall auf den Orkney-Inseln in Schottland stand. Sie befand sich an einem wichtigen Straßenkreuzungspunkt und war für ihre außergewöhnlich dicken Verteidigungsmauern bekannt.
Die Burg wurde 1379 von Henry Sinclair, Earl of Orkney, errichtet, nachdem er vom norwegischen König in sein Amt eingesetzt worden war. Im Laufe der Zeit verfiel das Gebäude und wurde schließlich abgerissen, seine Lage geriet in Vergessenheit.
Kirkwall Castle erinnert noch heute daran, dass die Orkney-Inseln im Mittelalter zum norwegischen Königreich gehörten, eine Vergangenheit, die in der Stadt sichtbar geblieben ist. Wer die Kreuzung in der Altstadt besucht, steht an einem Ort, der jahrhundertelang das Stadtbild von Kirkwall geprägt hat.
Heute sind nur die Fundamente der Burg sichtbar, die bei Straßenarbeiten unter dem Asphalt entdeckt wurden und sich nun unterhalb des Straßenniveaus befinden. Es empfiehlt sich, in der Altstadt von Kirkwall nach dem zentralen Straßenkreuzungspunkt Ausschau zu halten, um den genauen Standort zu finden.
Bei routinemäßigen Straßenarbeiten im Jahr 2019 stießen Arbeiter zufällig auf die Fundamente der Burg unter dem Asphalt. Dieser Fund bestätigte nach Jahrhunderten endlich den genauen Standort des Gebäudes.
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