Lamont Harp, Mittelalterliche keltische Harfe im Nationalmuseum von Schottland, Edinburgh, Vereinigtes Königreich.
Die Lamont-Harfe ist eine dreieckige Holzharfe in der National Museum of Scotland in Edinburgh und wird durch Messingverstärkungen und Metallfassungen gestärkt. Das Instrument misst etwa 95 Zentimeter in der Höhe und 42,5 Zentimeter in der Breite und zeigt ornamentale Details an seinen Metallteilen.
Die Harfe kam zwischen 1460 und 1464 als Hochzeitsmitgift in den Besitz der Familie Robertson und blieb dort über 300 Jahre, bis sie 1805 nach Edinburgh gebracht wurde. Sie gehört zu nur drei erhaltenen mittelalterlichen gälischen Harfen aus dieser Zeit.
Das Instrument ist ein seltenes Zeugnis der musikalischen Traditionen schottischen Adels und zeigt, wie wichtig Harfenspiel im Kulturleben war. Die erhalten Teile vermitteln einen Eindruck von der Handwerkskunst und dem Geschmack der Menschen, die es gespielt haben.
Das Instrument kann im Museum besichtigt werden, wo es unter kontrollierten Bedingungen gelagert wird, um sein fragiles Holz zu schützen. Besucher sollten sich bewusst machen, dass die ursprüngliche Form durch Zeit und Lagerung verändert wurde.
Die Messingverstärkungen zeigen dekorative Tierkopfmuster, besonders Fuchsdesigns, und der obere Teil ahmt die verzierte Handhabung von Edelsteinen nach. Diese Verzierungen zeigen den Reichtum und den künstlerischen Geschmack der Familie, die sie besaß.
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