Queen Mary Harp, Keltische Harfe im Nationalmuseum von Schottland, Vereinigtes Königreich.
Die Queen Mary Harp ist eine mittelalterliche Harfe aus Holz im National Museum of Scotland und zeigt einen doppelköpfigen zoomorphen Kopf am Vorderholm sowie traditionelle keltische Muster. Das Instrument wurde aus schottischem Holz gefertigt und ist ein sorgfältig erhaltenes Beispiel für historische schottische Handwerkskunst.
Die Harfe stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde später von Maria, Königin von Schottland, präsentiert. Sie wurde Beatrix Gardyn aus Banchory bei einem Jagdausflug übergeben.
Die Harfe zeigt Merkmale der gälischen Handwerkskunst durch ihre Konstruktion und die besonderen Schnitzereien auf dem Vorderholm. Die eingearbeiteten Muster und die Verwendung von schottischem Holz unterstreichen die Verbindung zu dieser regionalen Musikkultur.
Das Instrument kann im National Museum of Scotland in einer speziellen Vitrine betrachtet werden, die die Holzstruktur durch kontrollierte Temperatur und Luftfeuchtigkeit schützt. Besucher sollten beachten, dass antike Musikinstrumente in Vitrinen ausgestellt sind und daher nur von außen sichtbar sind.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben Spuren von Zinnober auf der Oberfläche gefunden, was zeigt, dass die Harfe ursprünglich mit leuchtend roten dekorativen Elementen verziert war. Dies bedeutet, dass das Instrument in seiner ursprünglichen Form weit bunter und aufwendiger wirkte als heute.
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