Langton Castle, Mittelalterliche Burgruine in Scottish Borders, Vereinigtes Königreich.
Langton Castle ist eine mittelalterliche Burgruine in den Scottish Borders, die auf erhöhtem Gelände in der Nähe von Duns steht. Die verbliebenen Steinmauern zeigen typische Merkmale schottischer Verteidigungsbauten aus dieser Zeit, mit Struktur und Anordnung, die der Sicherung und dem Wohnen dienten.
Die Burg gehörte zunächst der Familie Vipont, kam aber 1330 durch die Heirat von Sir Alexander de Cockburne und Maria de Vipont zur Familie Cockburn. Im 18. Jahrhundert endete die Zeit der Burg, als David Gavin sie nach dem Cockburn-Tod kaufte und später abreißen ließ.
Der Ort war lange Zeit Sitz der schottischen Adelsfamilie Cockburn, deren Einfluss sich in der Region über Jahrhunderte erstreckte. Die Ruinen zeugen von der wichtigen Rolle, die solche Burgen in der schottischen Gesellschaft spielten, als Machtzentren und Wohnorte für die Elite.
Die Ruinen sind von dem Dorf Gavinton aus über gekennzeichnete Wege erreichbar, das an der Stelle gegründet wurde, wo früher das ursprüngliche Dorf der Burg stand. Der Zugang ist relativ unkompliziert, aber die Stelle liegt auf erhöhtem Gelande, daher sollte man angemessene Schuhe und Aufmerksamkeit fur die Wege mitbringen.
Der Name des heutigen Dorfes Gavinton erinnert an David Gavin, der die Burg kaufte und später abreißen ließ, um sein eigenes Dorf zu gründen. Diese ungewöhnliche Geschichte zeigt, wie ein Privatmann die Landschaft durch den Abriss eines mittelalterlichen Bauwerks verandert hat.
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