Maesbury Castle, Eisenzeitliche Festung in Croscombe, England
Maesbury Castle ist eine Hügelfestung auf den Mendip Hills, die sich auf etwa 292 Metern Höhe über der Landschaft erhebt. Die einzelne Wallanlage erreicht Höhen von etwa 6 Metern und wird von einem äußeren Graben begleitet, wobei die gesamte Befestigung etwa 2,5 Hektar umfasst.
Die Befestigung entstand in der Eisenzeit und markierte zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert eine strategische Grenze zwischen keltisch-romanischen und westsächsischen Siedlungsgebieten. Diese Periode prägte ihre Entwicklung und Bedeutung als Kontrollpunkt in einem sich verändernden politischen Landstrich.
Der Name verbindet das kymrische Wort 'maes' für Feld mit dem Altenglischen 'burh' für Befestigung und zeigt die sprachliche Vermischung des frühmittelalterlichen Britanniens. Diese Namensschicht verdeutlicht, wie verschiedene Völker die Landschaft mitgestalteten.
Die Stätte ist über einen Fußweg von Süden erreichbar, erfordert aber einen steilen Aufstieg über ein Feld zum Erreichen der Hauptanlage. Das Gelände ist uneben und es wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen und sich auf wechselnde Bodenbedingungen vorzubereiten.
Eine lokale Überlieferung berichtet von einem Lamm, das an Ostersonntag morgens auf der Anlage im Sonnenlicht zu leuchten scheint. Diese Legende verbindet die alte Befestigung mit Frühjahrsritualen und dem Rhythmus des ländlichen Lebens.
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