Magna Carta Island, Flussinsel in der Themse, England
Magna Carta Island ist eine längliche Flussinsel in der Themse in England, nahe dem Dorf Wraysbury. Auf der Insel befinden sich ein denkmalgeschütztes Haupthaus und ein Cottage sowie Anlegemöglichkeiten für Boote.
König Johann soll die Magna Carta 1215 in der Nähe dieser Stelle besiegelt haben, was die Insel zu einem möglichen Schauplatz eines der bedeutendsten Rechtsmomente der englischen Geschichte macht. Das Ereignis begrenzte die königliche Macht auf eine Weise, die das englische Recht dauerhaft prägte.
Ein Stein innerhalb des Haupthauses soll die genaue Stelle markieren, an der die Charta besiegelt wurde, begleitet von heraldischen Darstellungen des Königs und der beteiligten Barone. Diese Zeugnisse machen den Ort zu einem greifbaren Ankerpunkt für das englische Rechtsbewusstsein, das bis heute nachwirkt.
Die Insel ist über eine kleine Fußgängerbrücke vom Ufer aus erreichbar, sodass ein Besuch zu Fuß problemlos möglich ist. Wer vom Wasser aus anreist, kann am Anlegesteg der Insel anlegen.
Obwohl die Insel physisch unverändert blieb, wechselte sie 1974 die Grafschaft, als die Zivilgemeinde Wraysbury von Buckinghamshire nach Berkshire verlegt wurde. Die Insel überquerte damit eine administrative Grenze, ohne sich auch nur einen Meter zu bewegen.
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