Moniack Castle, Kategorie-B-Schloss in Kirkhill, Schottland
Moniack Castle ist ein Turmhaus mit L-förmigem Grundriss im schottischen Hochland, in der Nähe von Kirkhill, und steht auf der schottischen Liste der Kategorie-B-Denkmäler. Die Außenwände sind verputzt und mit polierten Steinrändern versehen; auf der Nordwestseite befinden sich drei geschwungene Erker.
Der Turm wurde um 1600 errichtet und erhielt 1804 durch den Architekten James Smith eine zinnenbesetzte Bekrönung. In den folgenden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude grundlegend umgebaut und erhielt dabei sein heutiges Erscheinungsbild.
In der Kapelle im Inneren befindet sich ein römisch-katholischer Altar mit ionischen Säulen, der zeigt, wie schottische Adelsfamilien ihren Glauben im eigenen Haus pflegten. Solche privaten Räume erinnern daran, dass Herrenhäuser früher nicht nur Wohnorte, sondern auch Orte des Gebets waren.
Der Eingang befindet sich an der Basis des Turms durch einen quadratischen Durchgang mit behauenen Steinrahmen. Es empfiehlt sich, die Außenfassade zu umrunden, bevor man eintritt, um die drei geschwungenen Erker und die originalen eisernen Fenstergitter zu sehen.
Die Wendeltreppe im Inneren ist für einen Turm dieser Größe ungewöhnlich breit und verbindet die verschiedenen Etagen auf unterschiedlichen Ebenen. Diese Bauweise war für Turmhäuser der damaligen Zeit selten und zeigt, wie viel Sorgfalt in die Planung der Innenerschließung geflossen ist.
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