Islandmagee, Halbinsel an der Ostküste der Grafschaft Antrim, Nordirland.
Islandmagee ist eine Halbinsel an der Ostküste von County Antrim mit einer Länge von etwa sieben Kilometern. Sie erstreckt sich nördlich von Carrickfergus bis Larne und bildet damit die Larne Lough zwischen sich und dem Festland.
Die Ballylumford Dolmen, ein megalithisches Monument aus etwa 2500 v. Chr., besteht aus vier aufrechten Steinen mit einem schweren Deckstein. Dieses Bauwerk zeigt, dass das Gebiet schon in der Vorgeschichte besiedelt und genutzt wurde.
Die Bewohner wurden wegen ihrer landwirtschaftlichen Tradition, Bohnen in ihren Fruchtfolgen anzubauen, als "Bohnenfresser" bekannt. Diese Bezeichnung spiegelt die historische Verbundenheit der Bevölkerung mit der lokalen Landwirtschaft wider.
Zwei kleine Dörfer, Ballystrudder und Mullaghboy, bieten einen guten Ausgangspunkt zum Erkunden des Gebiets. Der Gobbins Cliff Path ist ein beliebter Wanderweg entlang der Küste und bietet Ausblicke auf die felsigen Küstenlinien.
Während der Zeit von Elisabeth I. zahlte die Familie Bissett ihre Landmiete mit Wanderfalken, die an den Felsklippen der Küste nisteten. Diese ungewöhnliche Zahlungsweise spiegelt die Bedeutung dieser Vögel für die lokale Wirtschaft wider.
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